Jobs in der Schweiz

Pflegejobs

Das Schweizer Gesundheitssystem zeichnet sich nicht nur durch seine klinische Leistungsfähigkeit aus, sondern auch durch die Arbeitsbedingungen, die es seinen Fachkräften bietet. Schweizer Spitäler sind anspruchsvolle, aber gut organisierte Umgebungen, mit ausgeglicheneren Pflegeperson-Patienten-Verhältnissen als in vielen anderen europäischen Ländern und einer tief verwurzelten Teamarbeitskultur.

Für Pflegefachpersonen aus Spanien und anderen spanischsprachigen Ländern stellt die Schweiz eine echte Möglichkeit dar, unter Bedingungen zu arbeiten, die in ihren Herkunftsländern selten verfügbar sind: bessere Gehälter, hochwertige Weiterbildung, Vertragsstabilität und ein technisch fortschrittliches Arbeitsumfeld.

Was verdient eine Pflegefachperson in der Schweiz?

Das Gehalt einer Pflegefachperson in der Schweiz liegt zwischen 70’000 CHF und 90’000 CHF Jahresbruttolohn. Der genaue Betrag hängt vom Kanton, der Art der Einrichtung (Universitätsspital, Privatklinik, ambulantes Zentrum), dem Arbeitspensum und der Fachrichtung ab.

Zum Vergleich: Eine Pflegefachperson in Spanien verdient im Durchschnitt zwischen 22’000 und 30’000 € pro Jahr. In der Schweiz kann selbst eine neu angekommene Pflegefachperson mit einem Einstiegsvertrag 70’000 CHF überschreiten — ein deutlicher Unterschied zugunsten des Schweizer Arbeitsmarkts.

Zusätzlich zum Gehalt beinhalten die meisten Verträge in Schweizer Spitälern Beiträge an die berufliche Vorsorge (2. Säule), eine Zusatzkrankentaggeldversicherung sowie Anspruch auf bezahlte Weiterbildung.

Gefragteste Pflegefachrichtungen in der Schweiz

Die Nachfrage nach Pflegefachpersonen in der Schweiz verteilt sich recht gleichmässig auf die verschiedenen Fachgebiete, wobei einige ein höheres Stellenvolumen aufweisen:

  • Intensivpflege (IPS): eines der meistgesuchten Fachgebiete. Spezifische Erfahrung ist erforderlich und in einigen Fällen eine anerkannte Zusatzausbildung.
  • Notfallpflege: Spitäler in allen Städten suchen Pflegefachpersonen mit lösungsorientiertem Profil und Erfahrung im Triage-Bereich.
  • Onkologie und Hämatologie: ein Fachgebiet mit wachsender Nachfrage, verbunden mit der Ausweitung onkologischer Behandlungen in Referenzzentren.
  • Innere Medizin: vielseitige Profile mit der Fähigkeit, komplexe Erkrankungen zu managen. Hohe Stellenverfügbarkeit in mittleren und grossen Spitälern.
  • Neurologie und Rehabilitation: ein wachsender Bereich mit spezialisierten Zentren für Schlaganfallrehabilitation, neurologische Erkrankungen und degenerative Krankheiten.
  • Operationssaal und Anästhesie: ein technisch hochgefragtes Profil. Erfahrung in der ambulanten Grosschirurgie und in leistungsstarken Umgebungen wird geschätzt.
  • Endoskopie und Diagnostik: Fachgebiet mit differenziertem technischem Profil. Gute Arbeitsbedingungen und geringere körperliche Belastung als auf der Bettenstation.
  • Ambulante Pflege: Spitäler und Kliniken mit ambulanten Einheiten (Polikliniken) suchen patientenorientierte Pflegefachpersonen mit ausgeprägten organisatorischen Fähigkeiten.

In welchen Schweizer Städten gibt es die meisten Stellen für Pflegefachpersonen?

Pflegestellen sind im ganzen Land ausgeschrieben, mit einer höheren Konzentration in den grossen städtischen Zentren der Deutschschweiz:

  • Basel: einer der aktivsten Gesundheitsmärkte des Landes, mit mehreren Universitätsspitälern und hohem Stellenvolumen.
  • Bern: die Bundeshauptstadt und Standort bedeutender nationaler Referenzspitäler.
  • Zürich: die grösste Stadt der Schweiz verfügt über ein sehr vielfältiges Gesundheitsökosystem mit hochspezialisierten Spitälern und erstklassigen Privatkliniken.
  • Thurgau: ein Kanton mit mehreren wachsenden Spitälern, die Pflegefachpersonen in verschiedenen Fachrichtungen suchen.
  • Wald und Davos: kleinere Standorte, aber mit ausgezeichneten Arbeitsbedingungen und aussergewöhnlicher Naturlandschaft.
  • Münsterlingen: ein Spital mit konstantem Bedarf an Pflegefachpersonen in verschiedenen Fachgebieten.

Pflegestellen in der Schweiz

Nachfolgend finden Sie die derzeit in der Schweiz verfügbaren Pflegestellen. Die Vakanzen werden regelmässig mit neuen Stellen in Spitälern, Kliniken und ambulanten Pflegezentren im ganzen Land aktualisiert.

Pflegefachperson / Pflegefachfrau / Pflegefachmann (80–100 %)
Pflegefachperson (60–100 %)
Pflegefachperson (80 %)
Pflegefachperson – Neurologische Rehabilitation mit Monitoring (60–100 %)
Pflegefachperson (50–100 %)
Pflegefachperson – Endoskopie (80–100 %)
Pflegefachperson – Notaufnahme (80–100 %)
Pflegefachperson – Ambulante Medizin (80–100 %)
Pflegefachperson – Medizinische Diagnostik (80–100 %)
Dipl. Pflegefachmann / Pflegefachfrau HF/FH (80–100 %)

Wir begleiten dich Schritt für Schritt
auf deinem Weg in die Schweiz.

STEP
01

Häufige Fragen

  • Anerkennung des Diploms: Dieser Prozess wird je nach Beruf über unterschiedliche Institutionen abgewickelt.
  • Sprache: Für den Abschluss des Anerkennungsverfahrens ist ein B2-Niveau in einer der drei Landessprachen (Italienisch, Französisch oder Deutsch) erforderlich.
  • Aufenthaltsbewilligung: In der Schweiz darf man sich mit einem europäischen Pass bis zu 3 Monate aufhalten. Ab dem dritten Monat ist eine Aufenthaltsbewilligung erforderlich, um weiterhin im Land zu leben. Für deren Erhalt ist ein Arbeitsvertrag notwendig.
  • Der Prozess kann je nach Profil und persönlichen Umständen variieren. In der Regel dauert die Anerkennung des Diploms zwischen 6 und 12 Monaten.
  • Die fixen Kosten des Verfahrens liegen zwischen 680–1000 CHF. Hinzu kommen die Kosten für die Übersetzung der erforderlichen Dokumente.

Bei FirstStepSwiss begleiten wir Gesundheitsfachpersonen aus der Europäischen Union, die in der Schweiz arbeiten möchten, und unterstützen Spitäler und Kliniken bei der Gewinnung von Gesundheitstalenten. Unsere Unterstützung passt sich deinem aktuellen Stand an und umfasst in der Regel:

  • Erstdiagnose und Fahrplan: Wir analysieren deine Situation und definieren die konkreten Schritte, um ohne Zeitverlust voranzukommen.
  • Dokumentation und Anerkennung des Diploms: praktische Anleitung, Prüfung der Anforderungen und Begleitung des Prozesses je nach Beruf.
  • CV und Bewerbung auf Schweizer Art: Optimierung von Lebenslauf, Motivationsschreiben und Berufsprofil, um deine Chancen in realen Auswahlverfahren zu erhöhen.
  • Vorbereitung auf Interviews: Simulationen, typische Fragen, Verhandlung und Vertragsprüfung (Pensum, Schichten, Probezeit usw.).
  • Zugang zu Stellenangeboten: Sobald dein Profil bereit ist, präsentieren wir dir passende Prozesse und Angebote entsprechend deiner Erfahrung und deinen Zielen.
  • Ankommen in der Schweiz: praktische Orientierung für die ersten Schritte (Krankenversicherung, Wohnung, Bank und grundlegende Formalitäten).

Wir bieten keine Arbeitsplatzgarantie, da die endgültige Anstellung von der Institution sowie von Faktoren wie deiner Spezialisierung, deinem Sprachniveau, der Anerkennung und deiner Verfügbarkeit abhängt.

Was wir jedoch garantieren, ist ein seriöser und begleiteter Prozess: Wir unterstützen dich bei der Vorbereitung deiner Bewerbung, beim Erfüllen der Anforderungen und, sobald dein Profil bereit ist, stellen wir dir reale Stellenangebote vor.

Weil sich dort in den meisten Fällen drei zentrale Vorteile vereinen:

  • Höhere Löhne: Viele Gesundheitsberufe bieten in der Deutschschweiz attraktivere Lohnspannen.
  • Insgesamt geringere Steuern: Mehrere Kantone in der Deutschschweiz haben häufig eine niedrigere Steuerbelastung als viele frankophone Regionen, was sich im Nettolohn bemerkbar macht.
  • Mehr Stellenangebote: Es gibt ein grösseres Angebot an Spitälern, Kliniken und offenen Stellen, was deine Chancen erhöht und den Prozess beschleunigt.

Wir beraten und begleiten dich im Anerkennungsprozess für die gesamte Schweiz, unabhängig davon, in welchen Kanton du gehen möchtest.

Was die Stellenangebote betrifft, können wir dir aktuell Positionen in der Deutschschweiz anbieten.

Wenn du möchtest, dass wir dich im gesamten Prozess unterstützen, fülle bitte das folgende Formular aus. Nach einer ersten Bewertung prüfen wir, ob du alle unsere Voraussetzungen erfüllst, um mit uns zusammenzuarbeiten.

Das hängt von deinem Ausgangsniveau, deiner Regelmäßigkeit und dem Format ab.

In unserer Community können Mitglieder auf einen Intensivkurs Deutsch mit dem Ziel B2 in 8 Monaten zugreifen, der darauf ausgelegt ist, dich mit einem strukturierten Plan von null (A0) auf B2 zu bringen.

Der Intensivkurs umfasst Unterricht von Montag bis Freitag (1 Std. 30 Min. pro Tag) und erfordert regelmäßiges Üben und Lernen.

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